Der Stern-Report (engl. "Stern Review on the Economics of Climate Change") untersucht vor allem die wirtschaftlichen Folgen der globalen Erwärmung. Verfasst wurde er von Nicholas Stern, ehemaliger Chefökonom der Weltbank. Der Report wurde 2006 veröffentlicht und hat als zentrale Aussage, dass es immer noch möglich ist, die schlimmsten (wirtschaftlichen) Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden, wenn umgehend gehandelt wird. Hierbei muss nicht zwischen Wachstum und Vermeidung der globalen Erwärmung entschieden werden; die Bekämpfung des Temperaturanstiegs trägt langfristig gesehen zu mehr Wachstum bei.
Studie des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu den Potenzialen erneuerbarer Energien
Die Studie aus dem Jahr 2009 zeigt auf, dass das Potenzial von erneuerbaren Energien bislang zu gering bewertet wurde: Weltweit sind bisher nicht ausgeschöpfte regenerative Ressourcen und Möglichkeiten der Steigerung der Energieeffizienz vorhanden. Die Studie zeigt zudem Strategien auf, wie künftige Treibhausemissionen im Energiesektor deutlich reduziert werden können.
Öko-Institut e.V.: Treibhausgas-Emissionsszenarien bis zum Jahr 2030
Die Studie aus dem Jahr 2009 stellt Szenarien für die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Deutschland für den Zeitraum 2005 bis 2030 dar. Unterschieden wird zwischen bereits eingeführten klima- und energiepolitischen Maßnahmen und weiteren möglichen Maßnahmen.
European Renewable Energy Council (EREC): Renewable Energy Scenario to 2040
EREC zeigt in einer Studie, dass ein Anteil von erneuerbaren Energien von 50 Prozent am weltweiten Primärenergieverbrauch bis 2040 nicht nur machbar sondern auch realistisch ist.
North Sea Offshore Grid
Im Jahr 2008 veröffentlichte Greenpeace die Studie „A North Sea Electricity Grid (R)evolution“, die darlegt, wie ein Großprojekt in der Nordsee Millionen von Verbrauchern mit erneuerbaren Energien versorgen könnte. Ein solche Großanlage, die Wind- und Wasserkraft kombiniert, wurde ebenfalls von der Europäischen Kommission vorgeschlagen. Ein politisches Abkommen wurde im Dezember 2009 von Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Schweden, den Niederlanden, Belgien, Irland und Luxemburg unterzeichnet.
- Komplette Studie auf Englisch (PDF)
- Zusammenfassung der Studie auf Englisch (PDF)
- Text des Abkommens (PDF)
DESERTEC
Das DESERTEC Konzept beschreibt die Perspektiven einer nachhaltigen Stromversorgung für Europa, den Nahen Osten und Nordafrika durch die Nutzung der Sonnen- und Windenergie in Wüstenregionen.
- Webseite von DESERTEC
- Zusammenfassung der DESERTEC Studie auf Deutsch (PDF)
- TRANS-CSP (Trans-Mediterranean interconnection for Concentrating Solar Power) Studie: Zusammenfassung auf Deutsch (PDF)
Möglichkeiten einer Energiepartnerschaft für erneuerbare Energien zwischen Europa, dem Mittleren Osten und Nordafrika
Europäischer Windenergieverband: Wind Energy – the Facts 2009
Die Studie des Europäischen Windenergieverbandes stellt die wichtigsten Daten und Fakten zu Windenergie, technologischen Innovationen, Netzanbindung und ökologischen Potenzialen in Europa zusammen.
Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltfragen (WGBU): Budgetansatz
In der Studie des WGBU wird eine globale Obergrenze für Kohlendioxid aus fossilen Quellen vorgeschlagen, die bis Mitte des Jahrhundert noch ausgestoßen werden darf um die globale Erwärmung auf 2°C zu begrenzen. Davon ausgehend werden die notwendigen Emissionsreduktionen ermittelt.
Publikationen des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung
Lokale Projekte
- BINE "Innovative Energie-Projekte"
Übersicht über lokale Projekte mit der Möglichkeiten Projekte und Adressen zu suchen und eigene Projekte auf der Seite zu präsentieren
GreenNet-Europe
BMU: Hindernis Atomkraft
Die Studie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit zeigt die negativen Auswirkungen einer Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke auf erneuerbare Energien auf. Zentrale Aussage ist, dass Deutschland mit Laufzeitverlängerungen seinen weltweit einzigartigen Innovationsvorsprung im Bereich erneuerbare Energien verspielen könnte.
Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)
Das IPCC, ein deutsch zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen, wurde 1988 gegründet und hat als Aufgabe, Risiken der globalen Erwärmung einzuschätzen und Vermeidungs- und Anpassungsstrategien zu entwickeln. Es trägt die Ergebnisse der Forschungen zusammen; seine Reporte bilden die Grundlage für die politische und wissenschaftliche Diskussion über die globale Erwärmung.

