Glossar
Fossile Energieträger
Fossile Energieträger sind gasförmige, flüssige oder feste Brennstoffe, die in der erdgeschichtlichen Vergangenheit aus Abbauprodukten von abgestorbenen Pflanzen und Tieren endstanden sind. Zu den fossilen Brennstoffen gehören unter anderem Kohle, Öl und Erdgas. Die Verbrennung fossiler Ressourcen setzt die in ihnen gespeicherte Sonnenenergie vergangener Zeiten in Form von Wärme frei, darüber hinaus gelangen erhebliche Mengen an Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre. Dies trägt maßgeblich zum Treibhauseffekt bei. Je nach Zusammensetzung des fossilen Brennstoffs entstehen auch chemische Verbindungen wie Stickstoffoxide, Ruß und feine Stäube.

Fossile Energieträger sind endlich. Schätzungen, ab welchem Zeitpunkt sie den weltweiten Verbrauch nicht mehr decken können, sind aufgrund vieler verschiedener Einflussgrößen (z.B. Bevölkerungswachstum) schwierig. Dennoch ist sicher, dass es bereits in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu Förderengpässen kommen wird. Die Abhängigkeit von Exportnationen und stark schwankenden und steigenden Preisen wird dementsprechend zunehmen. Aus diesen Gründen gewinnen zunehmend erneuerbare Energien an Bedeutung.

Neben fossilen und erneuerbaren Energien, stellt die Kernenergie eine dritte Energiequelle dar.

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