Glossar
IRENA (International Renewable Energy Agency)
Die Internationale Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) ist eine internationale Regierungsorganisation und wurde offiziell am 26. Januar 2009 in Bonn gegründet. Die Mitgliedschaft steht allen Mitgliedern der Vereinten Nationen und „regional intergovernmental economic integration organisations“ offen. Bis Ende März 2010 haben 142 Staaten und die EU das Gründungsstatut unterzeichnet, 14 Staaten habe es bereits ratifiziert. Nach Ratifikation durch den 25. Mitgliedstaat tritt das Statut in Kraft. Die Zentrale von IRENA ist derzeitig in Abu Dhabi angesiedelt. In Bonn wird ein Zentrum für Innovation und Technologie entstehen, Wien wird Standort des Verbindungsbüros sein. Die Finanzierung von IRENA tragen die Mitgliedstaaten entsprechend des UN-Beitragsschlüssels.

Die Aufgabe von IRENA ist es, die zügige Umstellung auf eine weit verbreitete und nachhaltige Nutzung erneuerbarer Energien zu unterstützen. IRENA will Industrie- und Entwicklungsländer beraten, Hilfestellung leisten und dazu beitragen, Kompetenzen aufzubauen. Zudem will IRENA Netzwerke zwischen verschiedenen Akteuren aufbauen.

Die Gründung von IRENA hat zum Hintergrund, dass andere internationale Organisationen im Energiebereich nicht die Förderung erneuerbarer Energien zum Ziel haben (z.B. die Internationale Atomenergieorganisation IAEO) oder dies nur ein Teilaspekt ihrer Arbeit ist und sie zudem nicht allen UN-Mitgliedern offen stehen (z.B. die Internationale Energieagentur IEA).

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Unterstützt von der EU
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.