Fakten und Studien zu globaler Erwärmung und Klimaschutz
14. Oktober 2010
Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)
Das IPCC, ein deutsch zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen, wurde 1988 gegründet und hat als Aufgabe, Risiken der globalen Erwärmung einzuschätzen und Vermeidungs- und Anpassungsstrategien zu entwickeln. Es trägt die Ergebnisse der Forschungen zusammen; seine Reporte bilden die Grundlage für die politische und wissenschaftliche Diskussion über die globale Erwärmung.

Öko-Institut e.V.: Treibhausgas-Emissionsszenarien bis zum Jahr 2030
Die Studie aus dem Jahr 2009 stellt Szenarien für die Entwicklung der Treibhausgasemissionen in Deutschland für den Zeitraum 2005 bis 2030 dar. Unterschieden wird zwischen bereits eingeführten klima- und energiepolitischen Maßnahmen und weiteren möglichen Maßnahmen.

Stern-Report
Der Stern-Report (engl. „Stern Review on the Economics of Climate Change“) untersucht vor allem die wirtschaftlichen Folgen der globalen Erwärmung. Verfasst wurde er von Nicholas Stern, ehemaliger Chefökonom der Weltbank. Der Report wurde 2006 veröffentlicht und hat als zentrale Aussage, dass es immer noch möglich ist, die schlimmsten (wirtschaftlichen) Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden, wenn umgehend gehandelt wird. Hierbei muss nicht zwischen Wachstum und Vermeidung der globalen Erwärmung entschieden werden; die Bekämpfung des Temperaturanstiegs trägt langfristig gesehen zu mehr Wachstum bei.

Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltfragen (WGBU): Budgetansatz
In der Studie des WGBU wird eine globale Obergrenze für Kohlendioxid aus fossilen Quellen vorgeschlagen, die bis Mitte des Jahrhundert  noch ausgestoßen werden darf um die globale Erwärmung auf 2°C zu begrenzen. Davon ausgehend werden die notwendigen Emissionsreduktionen ermittelt.

World Wildlife Fund (WWF): „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050“

In der Studie „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050“ beschreibt der WWF, aus welchen Quellen wir 2050 Energie ziehen, in welchen Autos wir fahren, wie viel Strom die Industrie und unsere Elektrogeräte brauchen werden und wie sich die Landwirtschaft wandeln muss, wenn wir bis dahin nahezu CO2-frei leben wollen. Die Studie enthält detaillierte politische Maßnahmen und Instrumente bis 2030, die heute ergriffen werden müssen, um das Ziel zu erreichen.

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Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.