Fakten und Studien zu den Potenzialen erneuerbarer Energien
14. Oktober 2010
Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Energie 2.0“
Das im Jahr 2007 vorgestellte Klimaschutz-Konzept Grünen Bundestagsfraktion liefert unter dem Titel „Energie 2.0“ Vorschläge, wie sich Klimaschutz Schritt für Schritt in die Tat umsetzen lässt. Demnach könnten bereits im Jahr 2020 43% des gesamten Strombedarfs in Deutschlands von Erneuerbaren Energien gedeckt werden.

Bundesverband Erneuerbare Energie: „Wege in die moderne Energiewirtschaft“
Die Erneuerbaren Energien können 2020 insgesamt bereits 28 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs in Deutschland decken, wenn die Bundesregierung die richtigen Rahmenbedingungen setzt. Das ist das Ergebnis der Branchenprognosen für die Bereiche Wärme, Verkehr und Strom, die der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) 2009 präsentierte. Danach können die Erneuerbaren 2020 bereits 25 Prozent der Wärmeversorgung übernehmen, 19 Prozent des Energieverbrauchs im Verkehr stellen und 47 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland decken.

DESERTEC
Das DESERTEC Konzept beschreibt die Perspektiven einer nachhaltigen Stromversorgung für Europa, den Nahen Osten und Nordafrika durch die Nutzung der Sonnen- und Windenergie in Wüstenregionen.

TRANS-CSP (Trans-Mediterranean interconnection for Concentrating Solar Power) Studie
Möglichkeiten einer Energiepartnerschaft für erneuerbare Energien zwischen Europa, dem Mittleren Osten und Nordafrika

Europäischer Windenergieverband: „Wind Energy – the Facts 2009“
Die Studie des Europäischen Windenergieverbandes stellt die wichtigsten Daten und Fakten zu Windenergie, technologischen Innovationen, Netzanbindung und ökologischen Potenzialen in Europa zusammen.


European Renewable Energy Council (EREC): „Renewable Energy Scenario to 2040“
EREC zeigt in einer Studie, dass ein Anteil von erneuerbaren Energien von 50 Prozent am weltweiten Primärenergieverbrauch bis 2040 nicht nur machbar sondern auch realistisch ist.

GreenNet-Europe

Greenpeace: „North Sea Offshore Grid“
Im Jahr 2008 veröffentlichte Greenpeace die Studie „A North Sea Electricity Grid (R)evolution“, die darlegt, wie ein Großprojekt in der Nordsee Millionen von Verbrauchern mit erneuerbaren Energien versorgen könnte. Ein solche Großanlage, die Wind- und Wasserkraft kombiniert, wurde ebenfalls von der Europäischen Kommission vorgeschlagen. Ein politisches Abkommen wurde im Dezember 2009 von Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Schweden, den Niederlanden, Belgien, Irland und Luxemburg unterzeichnet.

Kongress des Forums Netzintegration erneuerbare Energien: „Erneuerbare ins Netz“
Mehr als 300 Fachleute und Interessierte diskutierten am 6. und 7. Mai 2010 im Umweltforum der Auferstehungskirche in Berlin über die Zukunft der Stromnetze in Deutschland und Europa. Der Kongress „Erneuerbare ins Netz“ wurde vom Forum „Netzintegration erneuerbare Energien“ organisiert und vom Bundesumweltministerium gefördert. In Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops wurde insbesondere erörtert, wie der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien durch einen konsequenten Netzumbau vergrößert werden kann. Eine Dokumentation des Kongresses finden Sie auf forum-netzintegration.de.

Sachverständigenrat für Umweltfragen: „Weichenstellungen für eine nachhaltige Stromversorgung“
In einem Thesenpapier aus dem Jahr 2009 analysiert der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU), wie man den Strombedarf in Deutschland langfristig vollständig auf der Basis erneuerbarer Energien decken kann. Notwendig ist dafür dem SRU zufolge die Schaffung der entsprechenden Infrastruktur: Elektrizitätsnetze müssen erweitert, Leitungen für effiziente Fernübertragung gebaut und Speicherkapazitäten bereitgestellt werden.

Studie des Deutschen Instituts für Luft- und Raumfahrt (DLR) zu den Potenzialen erneuerbarer Energien
Die Studie aus dem Jahr 2009 zeigt auf, dass das Potenzial von erneuerbaren Energien bislang zu gering bewertet wurde: Weltweit sind bisher nicht ausgeschöpfte regenerative Ressourcen und Möglichkeiten der Steigerung der Energieeffizienz vorhanden. Die Studie zeigt zudem Strategien auf, wie künftige Treibhausemissionen im Energiesektor deutlich reduziert werden können.

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Unterstützt von der EU
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.